Mission Und Okonomie der Jesuiten In Indien
- Intermediares Handeln Am Beispiel der Malabar-Provinz Im 18. Jahrhundert
- Format
- Bog, hardback
- Tysk
- 315 sider
- Indgår i serie
Normalpris
Medlemspris
- Du sparer kr. 60,00
- Fri fragt
Beskrivelse
Als 1542 die ersten Jesuiten Indien erreichten, hatte die aufstrebende Seemacht Portugal bereits begonnen, sich in Asien ein Weltreich aufzubauen, dessen Beherrschung nach portugiesischer Auffassung mit seiner Christianisierung untrennbar verbunden war. Der Jesuitenorden ubernahm dabei bis zu seinem Verbot in Indien im Jahr 1759 eine fuhrende Rolle. Indes erregten seine besonderen Missionsmethoden sowohl in Europa als auch in Asien ebenso Aufmerksamkeit und Argwohn wie sein okonomisches Wirken. Die Arbeit legt dar, dass sich Handeln und Scheitern der Gesellschaft Jesu in Sudasien im 18. Jahrhundert auf okonomische, politische, kulturelle und religiose Parameter in Europa und Indien zuruckfuhren lassen. So werden einheimische und europaische Konflikte in Indien ebenso beleuchtet wie die beginnende europaische Nationalisierung, die bereits ihre Schatten auf den uberseeischen Handel warf und sich kontrar zur Multinationalisierung der Jesuiten in Sudindien verhielt. Die Auseinandersetzung mit der Malabar-Provinz der Jesuiten im 18. Jahrundert erlaubt dabei den Blick auf eine bis dato wenig analysierte Situation der Ordensgeschichte, die exemplarisch mehr Licht in die finanzielle Situation des Ordens in Indien und seine Missionsorganisation zu bringen vermag.
Detaljer
- SprogTysk
- Sidetal315
- Udgivelsesdato06-05-2010
- ISBN139783447059091
- Forlag Harrassowitz
- FormatHardback
- Udgave0
Størrelse og vægt
10 cm
Anmeldelser
Vær den første!