Manheit und Kampf in der Literatur des Mittelalters
- Ritterliche Gewalt zwischen Praxeologie und Konventionalität am Beispiel des ¿Iwein¿ und der ¿Steirischen Reimchronik¿
- Format
- Bog, hardback
- Tysk
- 300 sider
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Beskrivelse
Welche kulturellen Auswirkungen hat es, wenn die reichste und m?chtigste Gruppe einer Gesellschaft unmittelbar am Krieg teilnimmt?
Hochmittelalterliche Adlige gr?ndeten ihren Herrschaftsanspruch auf das Recht und die F?higkeit zu k?mpfen und Krieg zu f?hren und brachten dies auch in den von ihnen beauftragten und materiell gef?rderten Texten zum Ausdruck: Die These der Studie lautet daher, dass Texte wie Hartmanns Iwein oder die Steirische Reimchronik bestrebt sind, kriegerisches Handwerk zu inszenieren, indem nicht Gewalt und Blutvergie en, sondern manheit und Kampf ins Zentrum der Darstellung ger?ckt werden.
Die Analyse zeigt zum einen, dass die F?higkeit zu k?mpfen und zu t?ten integraler Bestandteil von manheit ist und eine ?bersetzung mit 'Tapferkeit' daher stets die modernen Implikation tugendhaften Erduldens in das mittelhochdeutsche Wort hineintr?gt. Zum anderen wird die Wirkweise der Legitimation und Glorifizierung von Gewalt ersichtlich, die sich aus einer Darstellung von Gewalt als Bestandteil einer legitimen Kampfhandlung oder als Ausdruck von manheit ergeben. Ein grundlegender Bestandteil dieser Legitimations- und Glorifizierungsstrategien liegt in der Funktionalit?t konstitutiver Konventionen, die den einzelnen Aktionen des ritterlichen Kampfes besonderen Wert beimisst.
Detaljer
- SprogTysk
- Sidetal300
- Udgivelsesdato04-10-2023
- ISBN139783111227894
- Forlag de Gruyter, Walter, GmbH
- FormatHardback
- Udgave0
Størrelse og vægt
10 cm
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