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Homo Contractualis

- Regime und Romantik des Vertrags um 1800

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Beskrivelse

Im 17. Jahrhundert beginnt der Aufstieg des modernen Vertrags als privatrechtliche Handlungsform. Vertragstypen des romischen Rechts werden nun in einen allgemeinen Vertragsbegriff uberfuhrt. Die Konjunktur des Vertrags zeigt sich interdiskursiv in Recht, Philosophie, Politik und Literatur und kulminiert um 1800 in einer umfassenden Prasenz auch in nichtjuridischen Bereichen: Kommunikation und Intersubjektivitat werden kontraktual konzipiert, asthetische, politische und historische Gesellschaften von Friedrich Schiller nach dem Muster des Bundes entworfen und verliebte Romanfiguren traumen in Goethes Wahlverwandtschaften eher vom Kontrakt, als von einer Liebesnacht. Sigrid G. Kohler zeichnet diese Konjunktur aus literaturund kulturwissenschaftlicher Perspektive nach. Sie untersucht Texte der Klassik und Romantik von Friedrich Schillers Briefen uber die asthetische Erziehung des Menschen uber Heinrich von Kleists Michael Kohlhaas bis zu Ludwig Uhlands Vaterlandischen Gedichten, erganzt durch einschlagige fruhneuzeitliche und aufklarerische naturrechtliche Positionen, darunter Thomas Hobbes, Samuel von Pufendorf und Jean-Jacques Rousseau sowie fruhe moderne soziologische Schriften von Herbert Spencer, Emile Durkheim und Max Weber. Im Zentrum steht die Formierung des modernen burgerlichen Subjekts. Dessen Vorstellung, frei und selbstbestimmt zu sein, druckt sich nicht zuletzt in der durch den Vertrag gewahrten Handlungsautonomie aus. Der Vertrag als privatrechtliche Ermoglichungsfigur, als staatliche Regulierungsfigur und als Figur der Transzendenz erlaubt es dem modernen Menschen, seinen eigenen (Rechts-)Raum im Staat zu bestellen.

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