Autobiographisches Schreiben nach 1989
- Generationelle Verortung in Texten ostdeutscher Autorinnen und Autoren
- Format
- Bog, hardback
- Tysk
- 440 sider
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Beskrivelse
Wird ?ber die Reaktion auf die, Wende' diskutiert, werden oft die ehemaligen DDR-B?rgerInnen als ein Kollektiv betrachtet, dem eine gemeinsame Art des Denkens, F?hlens und Handelns zugeschrieben wird. Das Geschehen wird aber von den einzelnen Akteuren in der eigenen Lebenserz?hlung jeweils individuell verortet. F?r jeden ist es ein "anderes Zeitalter seiner selbst" (W. Pinder). Das Denken an die DDR und an das Jahr 1989 m?ssen polyphon verstanden werden.
In diesem mehrstimmigen Chor lassen sich gewisse gleichklingende Einheiten unterscheiden, die von SoziologInnen als generationsspezifisch wahrgenommen werden. Generationsspezifische Selbstverortung kann auch in zahlreich erschienenen autobiographischen Schriften ostdeutscher SchriftstellerInnen beobachtet werden. Diese Texte k?nnen als Medium der Darstellung und Reflexion der individuellen Erinnerung und der konstruierten Identit?t angesehen werden. Mit der Publikation der eigenen Lebensgeschichte beanspruchen die AutorInnen soziale Relevanz f?r die im literarischen Text vollzogene Identit?tskonstruktion. Individuelle Vergangenheitsversionen dienen sozialen Gruppen schlussendlich auch dazu, kollektive Identit?ten zu entwerfen und dadurch ihre Wertesysteme zu legitimieren.
Detaljer
- SprogTysk
- Sidetal440
- Udgivelsesdato07-12-2020
- ISBN139783110708332
- Forlag De Gruyter
- FormatHardback
- Udgave0
Størrelse og vægt
10 cm
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