Abschiedsbriefe in Literatur und Kultur des 18. Jahrhunderts
- Schlinzig, M: Abschiedsbriefe in Literatur und Kultur des 18
- Format
- Bog, hardback
- Tysk
- 306 sider
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Beskrivelse
"Sieh wir tr umen, wenn wir vom Tode reden", meint Werther, w hrend er sich im Abschiedsbrief an Lotte auf sein Sterben vorbereitet. Wie vorliegende Studie zeigt, folgt er dabei einer Tradition letzten Schreibens, die im 18. Jahrhundert moderne Gestalt anzunehmen beginnt. Dieser Band untersucht erstmals eingehend und anhand zahlreicher Quellen, welch komplexe Rolle Abschiedsbriefe Sterbender in Literatur und Kultur der Zeit spielen.
Manche Autoren nutzen letzte Botschaften, um das (eigene) Sterben exemplarisch zu gestalten. Ihre Briefe wirken normativ, dienen der Erbauung, Anleitung oder Unterhaltung. Speziell Frauen und Selbstm rder schreiben, um Nonkonformes zu u ern: Sie enth llen Geheimnisse oder rechtfertigen sich. Ihre Briefe beleuchten Ver nderungsprozesse, etwa in Einstellungen zu Tod, Suizid und Subjekt.
Insgesamt bilden Abschiedsbriefe eine Briefsorte, die von kulturell tradierten Konventionen zusammengehalten wird. Sie zielt auf Gemeinschaft und erlaubt es dem Sterbenden, sich ein letztes Mal selbst darzustellen. Deutlich wird dies, wie diese Studie darlegt, u.a. im Werk von Elizabeth Singer Rowe, Richardson, Rousseau, Schiller, Sophie von La Roche und Goethe.
Die vorliegende Studie wendet sich an Literaturwissenschaftler, Kulturhistoriker und Medienwissenschaftler und an jeden, der sich f r Literatur- und Kulturgeschichte, Briefkultur sowie, im weiteren Sinne, Abschied, Tod und Sterben interessiert.
Detaljer
- SprogTysk
- Sidetal306
- Udgivelsesdato15-10-2012
- ISBN139783110253788
- Forlag De Gruyter
- MålgruppeFrom age 22
- FormatHardback
- Udgave0
Størrelse og vægt
10 cm
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